Hundepsyche

Der Hund ist seinem Besitzer oftmals ein Rätsel. 

Ein Hund weiß wie er die Dinge sehen muss und im Gegensatz zum Menschen tut ein Hund nichts ohne einen Grund.

Was viele Menschen nicht wissen ist, dass Hunde nicht von Geburt an zutraulich sind. Unser Hund kann fühlen und denken. Daran besteht mittlerweile absolut kein Zweifel.

Jeder Hund ist eine individuelle Persönlichkeit mit Gefühlen und Emotionen.

Ich bin froh darüber, dass die Zeit wo Hunden jedes „Denkvermögen“ abgesprochen wurde endlich vorbei ist (außer vielleicht auf besonderen Hundeplätzen). Früher (und leider auch noch heute) spricht man nicht mehr darüber das Hunde „nur verknüpfen“, aber nicht denken können.

Die ­Psyche unserer Hunde ist nicht bei jedem Hund gleich, sondern sie entwickelt sich ­innerhalb der Mensch-Hund Be­ziehung ganz individuell.

Erleben. Leben und Prägen – dies verändert die Psyche des Hundes.

Viele Verhaltensweisen des Hundes sehen auf den ersten Blick gleich aus wie bei einem anderen Hund. Doch haben diese Verhaltensweisen unterschiedliche Gründe.

Die Angst eines Hundes ist nicht gleich die Angst des anderen Hundes. Genauso wie die Aggressionen des einen Hundes nicht gleich die Aggres­sionen eines anderen Hundes sind. Angst und auch Aggressionen können sowohl bio­logische Ursachen haben, einfach um physisch zu überleben. Doch beide Gefühle des Hundes können auch psychischer Natur sein.

In der heutigen Welt haben unsere Hunde genauso psychische Probleme wie wir Menschen.

Bedenkt man, dass unsere Hunde in unserem familiären Zusammenleben geprägt und mit entsprechender Energie versorgt werden ist es unweigerlich klar, dass unsere Gefühle und Emotionen bei unserem Hund Einflüsse auf sein Verhalten und seiner Gefühlswelt nehmen.