NATURHEILZENTRUM
Hundegesundheit-Alternativ

Blasenentzündung (Zystitis)

Eine Blasenentzündung entsteht am häufigsten durch eine bakterielle Infektion. Bakterien steigen durch die Harnröhre in die Blase auf und verursachen dort eine Entzündung. Die sichtbaren Folgen sind häufiger, oft erfolgloser, Harndrang, Blut im Urin, Schmerzen beim Urinieren.

Man unterscheidet bei der Erkrankung akute von chronischen Verläufen. Es ist auch möglich, dass die Blasenentzündung beim Hund schubweise immer wieder auftritt.

Meist äußert sich eine Blasentzündung beim Hund durch einen auffälligen Harndrang, das heißt der Hund setzt besonders oft Urin ab, meist aber nur kleine Mengen. In manchen Fällen ist auch der Urin in Farbe und Geruch verändert, nicht selten sieht der Harn blutig (rötlich gefärbt) aus.

Bei einer starken Blasenentzündung kann auch Fieber auftreten und der Hund wirkt insgesamt schlapp und abgeschlagen.

Eine weitere Ursache für Entzündungen der unteren Harnwege können Harnsteine sein. Bei diesem Krankheitsbild entstehen zunächst kleine Kristalle im Urin, die sich zu größeren Gebilden zusammenschließen können und die Schleimhaut der Blase reizen

Ist kein Blut im Urin und auch das Allgemeinbefinden des Hundes ist vollkommen ok, kann man versuchen, dem Hund selber zu helfen. Dem Hund viel zu trinken geben.Die normale Flüssigkeitsmenge liegt bei ca. 50 ml Flüssigkeit pro kg Körpergewicht des Hundes. Gut wäre, wenn der Hund Tees mag, dann bieten sich Brennessel, Birkenblätter, Schafgarbe und Hauhechel an, mit einer Zugabe von Honig.

Hunde mit Blasenproblemen sollten weitestgehend getreidefrei ernährt werden.

Im akuten Fall einer Blasenentzündung sollte der Urin des Hundes  angesäuert werden. Dazu können Sie Cranberry Saft (ungesüßt) aus dem Reformhaus in etwas Quark einrühren und immer wieder einen Teelöffel übers Futter geben.

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